Attualità

Ohne den Durchgangsbahnhof Luzern und den Zimmerberg-Basistunnel 2 können die dringend notwendigen Kapazitätserweiterungen für den öV nicht realisiert werden, sagt Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo. Im Interview erklärt die Verkehrspolitikerin, warum die beiden Projekte in den Ausbauschritt 2035 gehören.
Die Zuger Wirtschaftskammer, der Gewerbeverband des Kantons Zug und der Verein Wirtschaftsregion ZUGWEST fordern in einem gemeinsamen Positionspapier eine rasche Realisierung des Zimmerberg-Basistunnels 2 sowie die zügige Projektierung des Durchgangsbahnhofs Luzern.
Eine schnelle und zuverlässige öV-Verbindung ist für den Wirtschaftsstandort Zentralschweiz unerlässlich, sagt Eugen Elmiger, CEO der maxon motor ag, die mit rund 1'200 Beschäftigten die grösste Arbeitgeberin im Kanton Obwalden ist. Im Interview erklärt er, warum der Durchgangsbahnhof und der Zimmerberg-Basistunnel 2 unbedingt im Ausbauschritt 2030/35 realisiert werden müssen.
Eine repräsentative Umfrage der TCS-Sektion Waldstätte zeigt: Über 70 Prozent der Mitglieder stehen hinter dem Durchgangsbahnhof.
Für ein zukunftsfähiges Bahnangebot sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr braucht es den Zimmerberg-Basistunnel 2 und den Durchgangsbahnhof Luzern. Das belegt der Korridorrahmenplan Zentralschweiz, den SBB-Infrastrukturplaner Christoph Fessler mitverfasst hat. Im Interview erklärt er, weshalb die beiden Grossprojekte auch aus Sicht der SBB unabdingbar sind, um die Schienenmobilität fit für die Zukunft zu machen.
Für Nationalrat Karl Vogler ist klar: Durchgangsbahnhof und Zimmerberg-Basistunnel 2 sind vital, um die nationalen und regionalen ÖV-Herausforderungen zu bewältigen. Er fordert deshalb, dass der Durchgangsbahnhof vom Bund bis zur Baureife projektiert und finanziert wird und dies explizit im Bahnausbauschritt 2030/35 festgehalten wird.
Eine gute Erreichbarkeit ist für Unternehmen ebenso wichtig wie die Verfügbarkeit von Fachkräften oder eine attraktive Steuerpolitik, meint der Präsident der Zuger Wirtschaftskammer Andreas Umbach. Deswegen macht er sich stark für den Zimmerberg-Basistunnel 2 und fordert: «Der Basistunnel 2 muss im Bahnausbauschritt 2030/35 projektiert und realisiert werden.»
Ohne Zimmerberg-Basistunnel 2 und Durchgangsbahnhof Luzern geht es nicht. So steht es im kürzlich publizierten Korridorrahmenplan Zentralschweiz der SBB.
Die SBB untermauern die Zielsetzung der Zentralschweizer Kantone, die Projektierung und Realisierung des Zimmerberg-Basistunnels 2 und des Durchgangsbahnhofs Luzern voranzutreiben. Gemäss Korridorrahmenplan Zentralschweiz sind die beiden Projekte die beste Lösung zur Weiterentwicklung der Achse Zug–Zürich bzw. des Bahnknotens Luzern.
Der Durchgangsbahnhof ist die einzige Lösung zur Weiterentwicklung des Bahnknotens Luzern. Das hält der Bund in seiner Vernehmlassungsvorlage zum aktualisierten Sachplan Verkehr fest. Die Variante «Doppelspurausbau Rotsee» hat er gestrichen.
Rund 300 Vertreter aus Wirtschaft und Politik diskutierten am zweiten Mobilitätskongress des Kantons Luzern die Zukunft der Mobilität zwischen Infrastruktur, Innovation und Verhalten. Mit dabei: der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki. Er zeigte auf, weshalb die Zentralschweiz beim Durchgangsbahnhof Luzern vorwärtsmachen muss.
Der Durchgangsbahnhof Luzern ist ein Projekt von nationaler Bedeutung, schreibt Bahnexperte Werner Stohler in der Neuen Zürcher Zeitung. Das Projekt sei ein «überfälliger Lückenschluss nationaler Planungen», namentlich des Bahn-2000-Konzepts, und habe eine «strategische Scharnierfunktion» auf der Nord-Süd- und der Ost-West-Achse.
Verschiedene Akteure haben im Rahmen der Vernehmlassung zum Bahnausbauschritt 2030/35 ihre Unterstützung für den Durchgangsbahnhof Luzern bekräftigt – die Stadt Luzern, der Gemeindeverband Luzern Plus, die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz und das Komitee Durchgangsbahnhof Luzern.
Die verkehrliche und wirtschaftliche Bedeutung des Durchgangsbahnhofs Luzern ist nicht nur für den Raum Luzern, sondern für die ganze Schweiz enorm. Im Bahnausbauschritt 2030/35 soll das Projekt deshalb entsprechend berücksichtigt werden.
Die Zentralschweizer Kantone begrüssen in ihrer Stellungnahme zum Bahnausbauschritt 2030/35, dass der Zimmerberg-Basistunnel 2 realisiert und der Durchgangsbahnhof Luzern projektiert werden soll.
Nachdem Bundesrätin Doris Leuthard bereits an der Medienkonferenz zur Vernehmlassung des Bahnausbauschritts 2030/35 festhielt, der Bund wolle mit dem kommenden Ausbauschritt die Projektierung des Durchgangsbahnhofs auslösen und auch finanzieren, doppelt er nun nach.
Die Regierungen der Zentralschweizer Kantone begrüssen es, dass der Zimmerberg-Basistunnel 2 in der bundesrätlichen Vorlage zum nächsten Bahnausbauschritt enthalten ist. Zugleich will der Bundesrat die Projektierung des Durchgangsbahnhofs auslösen und finanzieren.
Der Bundesrat will die Projektierung des Durchgangsbahnhofs im kommenden Bahnausbauschritt auslösen und auch finanzieren. Damit ist eine wesentliche Forderung der Zentralschweizer Kantone erfüllt. Diese machen sich gemeinsam für den Zimmerberg-Basistunnel 2 und den Durchgangsbahnhof stark.
Geht es nach dem Bundesrat, so soll der Zimmerberg-Basistunnel 2 im kommenden Bahnausbauschritt realisiert werden. An der Medienkonferenz zur Vernehmlassungsvorlage machte Bundesrätin Doris Leuthard ausserdem deutlich, dass der Bund die Projektierung des Durchgangsbahnhofs Luzern auslösen und auch finanzieren will.
An der Jahresversammlung des Gotthard-Komitees vom 21. August 2017 beleuchtete Bahnexperte Werner Stohler die zentrale Funktion des Durchgangsbahnhofs im internationalen und nationalen Schienenverkehr. Er zeigte dabei insbesondere auf, wie der Durchgangsbahnhof die Mobilität auf der Nord-Süd- und West-Süd-Achse verbessert.